Archive for January, 2007

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Ab zum ersten Training….

Wednesday, 31.January. 2007

Heute hat ein Kollege aus meinem neuen Büro versucht, mich dringend zu erreichen, bezüglich meiner USA – Reise. Ich machte mir schon ein wenig Sorgen. Im Endeffekt ging es darum, dass sie mich auf Training am 11. Februar für 5 Tage nach Minneapolis (Minnesota – mit  gerade mal minus 9 Grad im Durchschnitt) schicken und dann gehts ab nach Orange County (California, Großraum L.A. – mit satten plus 18 Grad im Durchschnitt) für knapp ne Woche – YIPIEEE Sunset Beach ich komme.

Und dann kam die Ernüchterung …. ich muss für alles aufkommen (bis auf Flug) – und sie zahlen mir dann halt alles zurück. Allein das Hotel (das man anscheinend übrigens auch selber buchen muss) wird insgesamt 1000 Pfund kosten  – und dann oben drauf all die andere Kosten, die so anfallen. Er meinte nur …. ich sollte auf keinen Fall shoppen gehen und meine Kreditkarte belasten … na habe die Ehre…. naja und abgesehen von meiner Kreditkarte, hat er auch gemeint – es werden harte 2 Wochen, weil sie mich zuschütten mit Information und Schulungen … juhu….

Also, wer mal einen Job mit gelegentlicher Reisetätigkeit annimmt , unbedingt liquide sein!

Naja und dann am 27. Februar gehts ab nach Paris – aber leider nur für einen Tag!

Alles nähere zu meinem Job morgen dann, wenn ich selbst genau weiss, was auf mich zu kommt ;) ist ja mein erster Tag morgen … bin auch schon ein wenig aufgeregt, mal sehen was auf mich zu kommt.

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Tag 3 Wohnungssuche abgeschlossen

Wednesday, 31.January. 2007

Wir haben es tatsächlich geschafft … wir haben eine Wohnung gefunden! Im Zentrum, unweit von der Train Station und preislich akzeptabel, sagen wir mal so. Das tolle – alles Parkett oder zumindest Laminat Boden, ein kleiner Balkon ist auch dabei – und sogar 2 Bäder – hehe.  Einziehen können wir zwar erst nächsten Dienstag oder Mittwoch, aber das macht nix … bis dahin bleibts halt beim bed&breakfast.

Das tolle bei Wohnungen ist, dass man kaum Maklergebühren zahlt – nicht so wie bei uns. Man muss zwischen 100 und 200 Pfund gleich hinblätter, damit die Wohnung vom Markt genommen wird. Weitere Kosten sind dann noch eine Miete im voraus und 6 Wochen Miete als Kaution (die man dann ja zurückbekommt, sobald man auszieht und alles in Ordnung ist – wie bei uns halt). Die Mietverträge sind auf ein Jahr meist befristet (mit Verlängerungsoption)  mit 2 Monate Kündigungsfrist – die ersten 6 Monate muss man jedoch drin bleiben.

Alles in allem bin ich erleichtert und die Krönung des ganzen – ich habe 5 Minuten Gehweg bis zum Büro …. hihi

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Der öffentliche Verkehr und seine Ticketpreise

Tuesday, 30.January. 2007

Gestern wollten wir mit der Bakerloo line nach Padington, um die Gegend zu erkunden und mich hat es fast umgeschmissen, als sie von mir 5 Pfund verlangten für die eine Fahrt, und das war auch noch das vergünstigste Angebot! Dann entdeckten wir die Oyster Card … absolut empfehlenswert (https://sales.oystercard.com/oyster/lul/entry.do). 1 Woche kostet 24 Pfund und ein ganzes Monat 90 Pfund (für Zone 1+2 in London) und man kann fahren so oft man will – verglichen mit Wien zwar immer noch teuer, aber hier zumindest leistbar. Anders siehts da bei den Zügen der Firstgreatwestern (http://www.firstgreatwestern.co.uk/) aus, mit der wir von Maidenhead nach London fahren – satte 230 Pfund im Monat muss mein Freund zahlen – die unterscheiden hier nämlich, ob man pendelt oder off peak fährt – sprich vor 7 in der früh oder nach 18 Uhr. Somit sind 300 Pfund mal gleich für public transport reserviert.

Na dann, gute Fahrt!

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Tag 2: Wohnungssuche

Tuesday, 30.January. 2007

Heute sind wir nach Maidenhead gefahren, um auf Wohnungssuche zu gehen. Nun warum 30 Minuten entfernt von London wohnen und nicht direkt im Herzen der Metropole. Nun 1. unbezahlbar, 2. Gefährdung der eigenen Gesundheit, 3. dort wo man es sich leisten könnte zu wohnen, steht fast alles auf arabisch geschrieben … nun ja … da war die Entscheidung doch relativ eindeutig. Mein Freund muss leider pendeln, aber er nimmt es in Kauf, da die Lebensqualität direkt in London um einiges schlechter ist als in Maidenhead. Das einzig Negative daran … um etwas von London zu erleben (worauf ich absolut scharf bin) muss man halt immer rein und dann wieder raus fahren …. what shell’s

Nun zu den Wohnungen in Maidenhead – die meisten sind ziemlich weit weg von der Train Station, die ja mein Freund braucht, um nach London reinzupendeln. Einen kleinen Hoffnungsschimmer hatten wir heute, als wir nicht mal 5 Minuten von der Station und direkt im Zentrum eine Wohnung besichtigten. Abgesehen von der kleinen Größe, war das erste was mir auffiel, als wir reinkamen, Curry! Naja die Maklerin meinte dann – hier haben Inder vorher gewohnt …  ich mag Curry sehr, aber zum Essen und nicht als Wohnungdeoderant.

Ein Schmuckstück war dann dabei … ein ganzes Haus, mit 2 Garten, Griller, 3 Zimmer, alles Parkett (!!! nachdem bei den meisten Wohnungen sogar im Bad Teppich ist!), direkt bei der Train STation und dem Town Center – ich hab mich total verliebt in das Haus … ABER 1300 Pfund im Monat – kalt! Nun ja ein relativ gutes Argument sich dagegen zu entscheiden. Morgen stehen noch 2 interessante Wohnungen zur Besichtigung, hoffentlich ist da etwas dabei für uns!

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I’m there, finally

Tuesday, 30.January. 2007

Endlich geschafft!

Seit gestern nun offiziel in London wohnhaft! Naja, wohnhaft ist übertrieben … aber dazu noch später.

Zuerst möchte ich meine letzten 4 Wochen kurz Revue passieren lassen: Der Startschuss kam mit dem Jobangebot von Digital River UK Ltd. kurz vor Weihnachten. Ab da kam richtig viel Arbeit auf mich zu. Alles kündigen, abmelden, …. .

4 Wochen wären ja kein Problem, wären da nicht Weihnachten, Silvester, Extraktion meiner 4 Weisheitszähne und eine Wurzelspitzenresektion dazwischen gekommen. Aber Ende gut, alles gut … Job gekündigt, Wohnung aufgegeben, Zähne draußen, ….

Gestern, Montag, wars dann soweit. Nachdem wir nur 2 Stunden geschlafen hatten – ich musste mit meinem Gepäck die halbe Nacht jonglieren … naja 23 Kg sind echt wenig!!!! – sind wir um 6.15 am Flughafen gewesen. Aufgrund von “Olli” (der 120km/h Sturm) hatten wir eine Verspätung von 3 Stunden. Mit dem Mörder-Gepäck in Heathrow hat unser Abholservice verstanden, dass wir abends ankommen statt in der Früh – de facto war es aber halb zwölf zu mittag …. also ab ins Taxi … da haben wir zum ersten Mal gespürt, was es heißt in London zu leben … 60 Pfund für diese Fahrt! Nichtsdestotrotz war die Freude, endlich hier zu sein, größer als der Frust … zumindest für mich ;)

Wie ich zu Beginn schon erwähnt hatte … wohnhaft sei übertrieben …. nun wir wohnen in einem bed&breakfast zimmer bei einer spanisch-braslianischen Familie in St.John’s Wood. Alle sehr nett, aber superklein und eng. Hoffe wirklich, bald eine Wohnung zu finden, glaubt mir!